Hotel zur Börse
Seit mehr als 165 Jahren befindet sich das "Hotel zur Börse" im Besitz unserer Familie. Diese lange Tradition der Hotellerie wurde von Generation zu Generation fortgeführt. Seit dem 1.Januar 2002 hat Frau Hildegard Schweinsberg die Leitung der "Börse" wieder übernommen. Von ihren Gästen liebevoll "Oma Börse!" genannt gehört sie zum festen Inventar des Hauses.

Viele Gäste freuen sich, wenn sie in der Börse etwas über die Geschichte des Amtes Neuhaus erfahren. Daher möchten wir auch Sie nun auf einen kurzen Ausflug in die Geschichte einladen:

"Im Jahr 1791 übernahm der Bäcker Johann Ernst Boberts aus Strahlendorf i.M. das Anwesen durch seine Einheirat mit der Witwe Stahmer, Magarete Elisabeth geb. Martens. Der Gastwirt Boberts errichtete im Jahre 1808 einen Umbau. Er verkaufte die Stelle im Jahr 1836 an den Braumeister Johann Heinrich Christian Dührkoop, der mit dem Kauf die Bedingung zur Errichtung einer Altenteilwohnung übernahm. Seine Frau, eine geborene Albrecht, stammt aus dem Haus Nr.19 (lange Reihe). Das Anwesen ist dann in Dührkoop´scher Hand geblieben."

Dieser Auszug aus Ernst Ritters Buch "Die Haus- und Hofstellen vom Amt Neuhaus" aus dem Jahre 1941 zeigt die Geschichte der "Börse" vorm 2.Weltkrieg. Das Gebiet des Amtes Neuhaus und damit auch unser Haus wurde nach 1945 von Niedersachsen getrennt und der sowjetischen Besatzungszone zugesprochen.

Doch auch während der Zeit der DDR ist die "Börse" in Händen der Dührkoop´schen Familie und ihren Nachfahren geblieben. 40 Jahren Zugehörigkeit zur HO ("Handelsorganisation" in der DDR) folgte ab 1990 die gänzliche Unabhängigkeit der "Börse".

Bis heute ist es der Wirtin H. Schweinsberg gelungen in kleinen Schritten die Substanz des Hauses zu verbessern und sein bestehen zu sichern.

Frau Hildegard Schweinsberg

und Ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch in der "alten Börse" im Amt Neuhaus.